Montag, 20. Mai 2013

Syrische Regierungstruppen starten gewaltsame Offensive an vier Fronten

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Truppen der legalen syrischen Assad-Regierung haben gestern eine massive Offensive gegen die bewaffneten, vom Ausland gesponserten und bewaffneten Terrorgruppen gestartet. Wie RIA Novosti rapportierte, wird die Offensive in Al Quseyr, Provinz Homs, in der Nähe der libanesischen Grenze, in der Provinz Hama, in der Provinz Damaskus und in Deraa im Süden des Landes in der Nähe der jordanischen Grenze unternommen.

Der libanesische Fernsehsender Al Mayadin wird in RIA Novostis Rapport mit den Worten zitiert: "Experten bezeichnen die Operationen als beispiellos in strategischer und in taktischer Hinsicht."

Es hat bereits zahlreiche Tote und Verletzte gegeben. Besonders die bewaffneten Terrorgruppen sollen erhebliche Verluste erlitten haben.

Für zivile Flüchtlinge ließ die Armee einen Korridor im Westen der Stadt Al Quseyr frei, über den die Einwohner die umkämpfte Stadt verlassen können.

Die "junge Welt" schrieb vorgestern in ihrem Artikel >>> In Syrien geht’s ums Gas, über die Hintergründe des Terrors in Syrien: "Das Emirat Katar unterstützt Opposition gegen Assad mit Milliarden Dollar. Regierung in Damaskus steht geplantem Pipeline-Bau im Weg."

Mit Material von RIA Novosti

Samstag, 18. Mai 2013

Staatsterrorist behält sich "Recht" auf weiteren Terror vor

Mowitz
Der angewandte Terror zur Schaffung einer geopolitischen Großregion von Marokko bis Pakistan, der "Greater Middle East", globales Nahziel des Wall Street-Kapitals, das auf internationaler Bühne als US-Regierung agiert, hat bereits Millionen Opfer mittels seines kriegerischen Terrors gefordert. Hauptverantwortlich für diese Untaten sind das Kapital-Imperum und seine Vasallen. Kurz nach dem 11. September 2001, wie auf Bestellung, fiel der Startschuss zur Umsetzung des Projekts "Greater Middle East". An einem anderen 11. September, elf Jahre zuvor, 1990, sprach Präsident George H. W. Bush, in einer Rede vor beiden Kammern des Kongress von einer „Neuen Weltordnung“.

Der Kapitalismus nordamerikanischer Prägung, sah sich veranlasst, seinen globalen Machtanspruch, nachdem er die Sowjetunion aus dem Verkehr gezogen hatte, unmissverständlich einzufordern und die Welt darauf einzustellen, dass der Kapitalismus, als alleiniges Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, für alle Zukunft, als herrschendes System zu akzeptieren sei. Das Zeitalter der Konzern-Diktaturen nahm Gestalt an. Das Ende der Geschichte wurde laut Francis Fukuyama in seinem Buch The End of History and the Last Man, 1992 eingeläutet und "Demokratie" und "Marktwirtschaft" würden sich nach seinen mehr oder weniger qualifizierten Vermutungen überall durchsetzen. Da dies nicht auf friedlichem Weg zu erreichen war, wurde es ein gewaltsames Projekt. Um es erfolgreich durchzuziehen, bedarf es eines langen Atem um es zu finanzieren und einer außergewöhnlich ausgeprägten Skrupellosigkeit gegen die Menschlichkeit, da der totale Machtanspruch eines Systems andere Systeme zu vernichten, nicht ohne langwierige Kriegsmassaker durchzuführen ist. Nicht alle Menschen teilen die Vorstellung der "american way of life" sei der Weisheit letzer Schluss und nachahmenswert. Für den auf Ausbeutung von Natur und Mensch ausgerichteten Kapitalismus, der das Gewinnmaximierungsprinzip als Kompass für seine Moral- und Ethikvorstellungen einsetzt und der mit seiner Massenproduktion von Nonsensartikel "Wohlstand" schaffen will, obwohl er doch eigentlich nur für Müllhalden produziert und sein kurzlebiger Schrott auch schnell dort landet um Platz für neuen Massenschrott zu machen. Für dieses System ist "Nachhaltigkeit" im Wirtschaften, in der Tat ein systemfeindlicher Begriff.

Meldungen vom baldigen Tod der US-Wirtschaft, gar einer Staatspleite der USA, werden sich in absehbarer Zeit nicht bewahrheiten, denn dem Kapitalismus ist sehr daran gelegen durch die "kapitalsystemischen" USA auf sämtlichen Kriegsschauplätzen dieser Welt präsent zu sein. Die Wall Street Regierung in Washington mag aktuell von Geldsorgen geplagt sein, die private FED ist es nicht. Die macht schon wieder Milliarden Gewinne und hat keinerlei Probleme damit, sämtliche Schandtaten ihrer Regierung in Washington, von Marokko bis Pakistan und darüber hinaus, zu finanzieren. Wer das Privilegium genießt, das Geld eines Staates zu "schöpfen", besitzt und steuert ihn auch. Das nennt man dann "Demokratie" und "freie Marktwirtschaft". Besonders sogenannte seriös-kritische Journaillen.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Überhaupt erfüllen die Sprachmanipulatoren der herrschenden Klasse, wie Politiker, Journalisten, Interessenverbände, Wissenschaft usw. ihren Manipulationsauftrag gewissenhaft bis aufs letzte Semikolon.
"indem sie eine ihren Interessen dienende politische Sprachregelung anstrebt. Bestimmte Worte […] müssen zum allgemeinen Sprachgut werden, dann gewinnen sie selbst eine politisch und ideologisch organisierende Funktion.”[2] Langfristig kann aber auch die unbewusste und unkritische Übernahme und Verwendung sprachmanipulatorischer Elemente durch individuelle Sprachteilhaber sprachverändernd wirken." Wiki
Der, wie alle seine Vorgänger, austauschbare und größenwahnsinnig agierende Führer der USA, Barack Obama, behält sich jetzt das "Recht" auf militärische Schritte zur Beilegung der Syrien-Krise vor. Nicht die Vereinten Nationen, nein der Auslöser, Initiator und Aggressor der Kriege gegen den Irak, Libyen, Syrien und bald gegen den Iran, sowie "Schirmherr" samtlicher Eroberungskriege seines regionalen Vorposten Israel, die USA, behalten sich das "Recht" vor. Der Strolchenstaat Israel, so der außenpolitische Clown Deutschlands, habe das "Recht" sich zu verteidigen. Alle anderen nicht. Wenn Syrien Flugabwehrraketen aus Russland bezieht, um sich gegen Angriffe zu schützen, sieht der deutsche Politikclown das als Bedrohung der Strolche an. Die Propaganda und Argumentationstechnik des Westens um seine Verbrechen zu rechtfertigen und als notwendig zu verkaufen, haben völlig absurde Züge angenommen, die jeden öffentlichen Diskurs unmöglich machen.

Der oberste Vertreter der größten Kriegslügnernation der Menschheitsgeschichte sagte weiter im Lügenpussel zur Ausdehnung des Krieges gegen Syrien:
"Ich reserviere Möglichkeiten für zusätzliche Schritte - diplomatische wie auch militärische -, denn Kampfstoffe in Syrien bedrohen unsere Sicherheit, die Sicherheit der Verbündeten und Nachbarn."
Mit welchem Recht legitimieren eigentlich die handelnden Kriegsverbrecher ihre eigenen Angriffskriege? Mit gar keinem. Nur mit schlecht kaschierten Lügen und der unverhüllten Arroganz der Macht.
"Einen Angriffskrieg zu entfesseln ist nicht nur ein internationales Verbrechen, es ist das schwerste internationale Verbrechen, das sich von anderen Kriegsverbrechen dadurch unterscheidet, dass es das gesamte Übel des Ganzen umfasst.” Walter Rockler, Ankläger im Nürnberger Kriegsverbrechertribunal
Das gilt auch für die USA als sichtbarer Agitator der unsichtbaren Kapital-Strukturen in den Hinterzimmern der Finanzindustrie.

FH

Dienstag, 14. Mai 2013

Hoffnung für Europa

Mowitz
Die soundsovielte Studie irgendeiner sogenannten "renommierten" Denkfabrik des Konzernimperiums, kommt zu folgender, tooootal überraschenden Erkenntnis: Europäer trauen Europa nicht mehr. Grund: Bank- und Wirtschaftskrise. Wird allen Völkern, so auch den europäischen, vom globalen Finanz- und Großkapital allgemein als Staatsverschuldung beigebracht. Zu Beginn des kapitalistischen Systemverfalls, denn genau das ist eigentlich die aktuelle Weltwirtschaftskrise, hörte man hier und da noch einige verzagte Stimmen die kleinlaut darauf hinwiesen, dass "wir" nicht für "eure" Krise zahlen.

Inzwischen zahlen "wir" bereits seit Jahren und ein Ende ist weder absehbar, noch von den Herrschenden gewollt. Schließlich ist das herausragendste Merkmal des "ausgebeutet werden", dass nicht der Ausbeuter zahlt sondern die Ausgebeuteten. Dass die Europäer kein Vertrauen in "Europa" haben, sollte nicht erstaunen. Die EU war von Anfang an mit dem Geburtsfehler behaftet, der nicht so sehr am Konstrukt Euro festzumachen ist, als an dem Umstand, dass die herrschende Klasse Europas sich als Union der Konzerne versteht. Nicht als Vorreiter einer sozialen Union. So wenig wie sie es zur Zeit der Nationalstaaten schon auch nicht war. Europäische Konzernunion, wäre die korrekte Bezeichnung für einen Verbund, der unter Führung seines großen Wall Street-Bruders aus Nordamerika, nie eine Gelegenheit auslässt, um nicht im Namen der internationalen Arbeitsteilung, Kriege vom Zaun zu brechen. Das klassische "Muss" um den Kapitalismus am Leben zu erhalten.

Ganz oben auf dem von den nationalen EU-Regierungen 2004 unterzeichneten aber nach einem kraftvollen "Nein" bei den Volksentscheiden in Frankreich und den Niederlanden nicht in Kraft getretenen Verfassungvertrages für Europa, wurden in den Art. I-3 VVE die Ziele der Union festgelegt, hauptsächlich mit zu nichts verpflichtenden bla, bla, bla Floskeln, fast alles nur Absichtserklärungen. Wie beispielsweise für die weltweite Beseitigung der Armut einzutreten oder sich für kulturelle Vielfalt einzusetzen usw. Der Kernpunkt des Ganzen, der Kapitalismus als herrschende Wirtschafts- und damit Gesellschaftsordnung innerhalb der EU wurde dagegen verbindlich festgeschrieben. Die schon damals wie heute herrschende neoliberale Variante, wollte man nicht mit rechtem Namen nennen, sondern redete sie einfach als soziale Marktwirtschaft schön. Wie man es schon seit Ludwig Erhards Zeiten tut, ohne auch nur im Geringsten die Kluft zwischen Reichen und Armen auch nur je um einen Millimeter verringert zu haben. Aber trotz der häufig erfolgreich angewandten Schönfärbereien mit denen die Herrschenden die Beherrschten in aller Regel dusselig quatschen, verfing der Dreh diesmal nicht. Gelernt daraus haben die Herrschenden vor allen Dingen eins. Nie wieder die Völker direkt zu befragen. Wo kämen wir denn da auch hin?

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Der mit Mühe erarbeitete Volksbetrug an der europäischen Arbeitnehmerschaft, der den Absturz in Hartz IV immer noch als Jahrhundertreform des Arbeitsmarktes feiert, ist gekommen um zu bleiben. Hartz IV gibts auch im restlichen Europa, nur unter anderen Namen. Leiharbeiter oder Fremdarbeiter wie sie bei Mercedes, Siemens und anderen Groß- und Kleinbetrieben genannt werden.

Fremdarbeiter war übrigens ein sehr beliebter Begriff während der Nazizeit, um die Nichtzugehörigkeit zum "Vaterland" Deutschland zu betonen, wie die damalige Sprachregelung lautete.

Heute sind "Vaterländer" gleichbedeutend mit Konzernen. Mit der gleichen Herrscherklasse, denselben Zielen und Interessen wie zur Nazizeit. Kurzum: sie treten an zur Vermögensvermehrung der Besitzenden bei gleichzeitigem Aderlass bis zum vorletzten Blutstropfen der Besitzlosen, die man bis am Rande des Verhungerns hält. Der "Rand" des Verhungerns wird nicht überschritten da das besitzlose Lumpenproletariat noch für weitere Fronarbeitsaufgaben im globalen "Wettbewerb" benötigt wird. Um 25 prozentige Profitmargen in die Klingelbeutel der internationalen Finanz- und Kapitalmafia zu spülen benötigt das Kapital Sklaven die für einen Teller Reis am Tage ihre Haut zu Markte tragen. Da bleiben der Wille und die Kraft zum Widerstand gegen die Sklavenhalter auf der Strecke. Somit ist die Aufrechterhaltung der befindlichen Gesellschaftsstruktur gesichert. Wie sollte man auch sonst weiter erfolgreich betrügen können?

Alle Parteien der Bundesrepublik und darüber hinaus in Europa, sind leuchtende Beispiele für den Erhalt des Einheitsziels "Aufrechterhaltung der befindlichen Gesellschaftsstruktur". Auch neugegründete Eintagsfliegen wie die "Piraten", oder rechtsbürgerliche, professorale Erbsenzähler der Alternative für Deutschland, (AfD).

FH