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| Mowitz |
Der Westen insgesamt sollte lernen, dass die Neuordnung des Neuen Nahen Osten kein Alleingang westlicher Macht- und Kapitaleliten sein kann, der schon jetzt Hunderttausenden von Zivilisten das Leben gekostet hat. Siehe Irak, Libyen, Syrien, Afghanistan und Afrika insgesamt. Alles nur Schachfiguren für das Imperium und seiner Vasallen bei ihren Bemühungen sich die Welt gefügig zu machen. Zugleich auch noch heuchlerisch Opfer zu beklagen um sie als Vorwand für militärische Interventionen zu nutzen ist einfach nur widrig. Die klassische Destabilisierungspolitik mit anschließender Unterwerfung der Unwilligen. Täter als "Befreier". Das geht allerdings nur, wenn eine willfährige Presse, das Spiel zur Manipulation eines unbedarften Publikums mitspielt. Und genau das tut sie.
Die gesamte Region hat allen Grund sich durch die selbsternannten neokolonialen "Neu-Staaten-Erbauer" bedroht zu fühlen und sich gegen sie zu verteidigen.
Zurück zum Grass-Bashing und der Instrumentalisierung des Holocaust an europäischen Juden, der immer wieder vom israelischen Staat für seine Interessen eingespannt wird. Zitat:
"[....] Es gibt keinen Grund, überrascht zu sein, aber es gibt allen Grund sich zu ekeln. Sowohl die Elite als auch ein Teil der deutschen Bevölkerung scheinen durch ihre Worte und Taten die schändlichen Goldhagen Thesen akzeptiert zu haben, nach denen alle Deutschen schuldig für die Verbrechen des Dritten Reiches waren. Diese Thesen sind nun dahingehend weiterentwickelt worden, als dass alle Deutschen, bis in alle Ewigkeit, für die Verbrechen des Dritten Reiches schuldig sind.FH
Hinter diesem Denken steckt das zionistische und zionophile Argument, dass die Verbrechen an den Juden Europas einzigartig in den Annalen der Geschichte seien. Dies betrifft zwar die Methode der Ausrottung, nicht aber die anderen Umstände. Die Belgier massakrierten Kongolesen in einer noch größeren Anzahl - über 10 Millionen, so der Historiker Adam Hochschild. Die Tötung von Armeniern während des Ersten Weltkriegs war systematisch und wir können auch die Atomangriffe auf Hiroshima und Nagasaki diskutieren, aber Vergleiche zwischen Massakern oder Genozide sind ein aussichtsloses Unterfangen. Raul Hilberg, der maßgebliche Historiker des Judeozid, wäre über die Instrumentalisierung dieser Verbrechen, so wie sie heute stattfinden, erzürnt. [....] Deutsche Bürger sollten folgendes bedenken: es waren nicht die Palästinenser, die verantwortlich für die Ermordung von Millionen Juden während des Zweiten Weltkriegs waren. Doch sie, die Palästinenser sind die indirekten Opfer des Judeozid geworden. Denjenigen, denen Böses angetan wurde, tun im Gegenzug anderen Böses an. Warum also keine Sympathie mit den Palästinensern?
TARIQ ALI, 10. April, 2012 Auszug aus >>> Why No Sympathy for the Palestinians? The Disgusting Attacks on Gunter Grass erschienen auf Counterpunch"
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Solidaritätsgrüße an Günter Grass
Bitte an folgende E-mail-Adresse (sein Sekretariat leitet sie weiter):
hohsoling@steidl.de


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